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Fighter-Fitness-Portrait / Felix Hanter



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Felix Hanter

"Fighting is my life... It is what I hit the gym for and what seems to bring out my best. It is what I am good in and in what I did not reach my limits, yet...".
Dieses sind die Eingangs-Worte, die auf der Home Page von Felix Hanter (the little world of Felix Hanter) in der Rubrik 'my sports' zu lesen sind.










Freefight-Forum









Felix Hanter ist ein junger Nachwuchs-Sportler aus der Schweiz. Der Judoka und begeisteter Pancraser ist 21 Jahre jung, 1.81 Meter gross und 84 Kilo schwer. Felix hat sich, neben seinen Ambitionen zum Fighting, noch dem Kraftsport verschrieben und ist hierbei auch nicht ganz ohne: 150-165 Kg, je nach Tagesform, liftet er nach eigenen Angaben z.B. beim Bankdrücken! Auf der Home Page von Felix sind ausser seinen persönliche Angaben, weiterhin interessante Trainingsanleitungen für Krafttraining, sowie Berichte aus seinem Forum, nachzulesen.

Lest aber hier selbst, was der 21 jährige über Pancrase in der Schreiz schreibt.







Freefight Top50







Hier haben wir einige Bilder-Galerien von Felix Hanter veröffentlicht
Zum öffnen klickt die Bilder!


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Felix zum Thema Pancrase


Judo


Darüber brauche ich nicht viel zu sagen, es gibt Tausende von Seiten im Netz, die darüber ausgezeichnet informieren. Ich hatte mich damals für Judo entschieden, weil es sehr schwer möglich ist, damit anzugreifen - es ist in meinen Augen der einzige wirkliche Selbstverteidigungs-Kampfsport. Das Wort bedeutet "der sanfte Weg" und tatsächlich kommt man im Judo am weitesten, benutzt man nur die kinetische Energie der gegnerischen Angriffs.
Meine "Spezialität" hierbei ist das Randori, der Bodenkampf; ich gehe so weit, dass ich mich werfen/fallen lasse (und damit den Gegner Punkte sammeln lasse), um in den Bodenkampf zu kommen.

Seit vier Jahren habe ich iki-kyu, den Braungurt, und auch keine Ambitionen, gürtel-technisch weiter zu kommen; einerseits finde ich solche Symbole nicht wichtig, andererseits konzentriere ich mich mehr und mehr auf das Pancrase.


Pancrase / Schweiz

Pancrase ist keine offizielle Sportart und darf in manchen Ländern gar nicht öffentlich veranstaltet werden. Es ist nicht illegal, aber halt noch nicht anerkannt. Somit ist es für Außenstehende schwer, Veranstaltungen zu finden oder einen Zugang zu dieser Sportart zu bekommen. Die meisten Pancraten sind am Rande von Turnieren ihrer eigentlichen Kampfsportart zum Pancrase gekommen. Eine Möglichkeit ist, nach Sambo (Sombo) zu schauen, diese "Sportart" ist anerkannt und kommt dem Pancrase schon recht nahe. Eine Weitere ist, auf offiziellen Turnieren, z.b. Judo- oder andere Fighter anzusprechen und zu fragen. Ich werde mich bemühen, den Leuten, die ernstlich Interesse zeigen, Infos zukommen zu lassen.

Seine Wurzeln hat Pancrase im altgriechischen Pankration, dem "Allkampf" - dabei kämpften die Athleten der klassischen Olympiade ohne Altersklassen, Gewichtsgruppen und vor allem Regeln gegeneinander und hielten das für eine extrem männliche Angelegenheit, da es dem Krieger-Bild sehr nahe kam.



Die Bedingungen heute in Kurzform:

Keine Einteilung in Klassen und Gruppen;
keine feste Kampf-Zeit;
kein Dress-Code, nur Schuhe sind verboten;

Regeln:
Gesicht und Lenden sind tabu;
gegnerische Aufgabe muss sofort beachtet werden;
ein Kampf endet durch Aufgabe oder Kampfunfähigkeit;
zuschauende Fighter fungieren im Extremfall als Kampfrichter,
ansonsten keine äußeren Eingriffe wie stellvertretende Aufgabe durch Trainer o.ä. .




Neben den Turnieren gibt es Herausforderungen, die dann meist privat stattfinden; immer aber mit mindestens einem Zeugen/Zuschauer. Zugelassen werden nur "echte Fighter". Das bedeutet mehrjährige Erfahrung und möglichst noch Aktivität in mindestens einer Kampfsportart, sowie den Eindruck, dass der Kämpfer auch geistig/mental dadurch entwickelt wurde - keine Schläger!
Die Fights finden meist in Sporthosen oder Trainingshosen statt (Oberbekleidung ist eher unüblich - ein Shirt bedeutet für z.B. den Judoka eine echte Technik-Hilfe), gekämpft wird auf Matten oder bevorzugt in Ringen bzw. auf Holzboden. Pancrase ist leicht zu veranstalten - ich habe schon in Aerobic-Räumen, Turnhallen und Boxringen, auf Sandflächen und Kellerböden gekämpft.




Der jüngste mir bekannte Pancrat ist 15 (Lutz aus Österreich, furchtbar stark und schnell, Judo und Chinese Wrestling), der älteste 32 (Jan-Eric aus Mannheim, klein und tödlich, Kickboxen und Savate). Ich weiß von keinem einzigen Fall, in dem jemand ernstlich verletzt worden wäre.
Pancrase in der Schweiz, hat einen erheblichen privaten Anteil, ich habe weit mehr private Fights als "offizielle" Wettkämpfe und Turniere. Diese dienen als Standort-Bestimmung, Training und vor allem als Konkurrenz-Kampf und Kennenlernen des Gegners - und sind meist härter als die offiziellen Geschichten.

Für mich ist Pancrase die optimale und ultimative Sportart - ja, ich sehe es als Sportart. Krass und hart, aber doch ein Sport. Der Reiz besteht für mich einerseits in der Herausforderung, die eigenen Grenzen zu überwinden, und zum anderen im "Überleben"...




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